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| Zeichen: ''Aktive Polizisten'' |
In
den letzten Monaten werden vermehrt die aus dem 12. Jahrhundert stammenden
"Gaunerzinken" an NRW´s Hauswänden, Briefkästen, Klingelbrettern,
Türzargen und Zäunen entdeckt. Einbrecher, Betrüger oder Bettler benutzen
gerade in Städten mit hohen Wohnungseinbruchzahlen häufig diese Art der
Kommunikation, um etwa ihren Bandenkollegen
mitzuteilen, wo etwas zu holen ist und wo nicht, oder wo man besonders
vorsichtig sein muss.
„Die
Banden gehören meist zu den reisenden Tätern und agieren überregional. "Haben
sie in einem Bereich genug, ziehen sie in die nächste Region weiter", so
der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Berlin, Bodo Pfalzgraf. Besonders
Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungen, Eigenheimbesitzer und Mieter
können auf solche Zeichen achten und sie - wenn noch nichts passiert ist -
sofort entfernen. In Verdachtsfällen sollte Rücksprache mit der Polizei
genommen werden.
Das Wort Zinken oder Zink bezeichnet die geheime Verständigung durch Laute, Gestik oder Mimik, vor allem aber durch grafische Zeichen, die von Angehörigen des „fahrenden Volks“ benutzt und meist nur von ihnen verstanden worden sind. Seit dem 12.–13. Jahrhundert ist das Rotwelsch in Deutschland feststellbar, eine Geheimsprache der Nichtsesshaften.
Das Wort Zinken oder Zink bezeichnet die geheime Verständigung durch Laute, Gestik oder Mimik, vor allem aber durch grafische Zeichen, die von Angehörigen des „fahrenden Volks“ benutzt und meist nur von ihnen verstanden worden sind. Seit dem 12.–13. Jahrhundert ist das Rotwelsch in Deutschland feststellbar, eine Geheimsprache der Nichtsesshaften.
