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| Bild: polizei-beratung.de |
Ministerin schaltet E-Learning-Angebot zur Früherkennung von sexuellem Missbrauch frei / Schavan: "Wichtiger Beitrag zur Prävention"
Die Debatte am von der Bundesregierung
eingerichteten Runden Tisch gegen den sexuellen Kindesmissbrauch hat
gezeigt, dass in der beruflichen Praxis ein großer Bedarf an mehr Wissen
und Kompetenzen zur Missbrauchsprävention besteht. Das
Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert deshalb die
Entwicklung und Erprobung des von der Universität Ulm konzipierten
Lernprogramms "Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch". Es macht
Menschen, die in medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Berufen
tätig sind, Angebote zur qualifizierten Aus- und Weiterbildung. Mithilfe
von interaktiven Fallbeispielen, Filmsequenzen und Texten soll das
webbasierte E-Learning-Angebot Nutzer sensibilisieren, damit sie
Anzeichen von sexuellem Missbrauch erkennen.
Ein erster Kurs startete im Juli 2012 mit 1169 Teilnehmenden. "Ich freue mich sehr über das große Interesse, auf das das Vorhaben bereits in der Erprobungsphase stößt", erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, anlässlich der offiziellen Freischaltung des Kurses. "Dies ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt zu schützen. Wir haben es mit dem Runden Tisch geschafft, das Thema in die Mitte der gesellschaftlichen Diskussion zu rücken. Das E-Learning-Programm trägt dazu bei, dass es sich dort verankert und zu einem neuen Bewusstsein führt."
Der Ärztliche Direktor der Universität Ulm und Leiter des E-Learning-Angebots, Jörg Fegert, sagte: "Mit dem Vorhaben wollen wir Kontaktpersonen von Kindern mit einem niedrig schwelligen Angebot in die Lage versetzen, auf sexuellen Missbrauch angemessen zu reagieren. Erste Ansprechpartner für betroffene Kinder sind oft Pädagogen, Mediziner oder Therapeuten aus ihrem Umfeld. Wir haben festgestellt, dass diese oft nicht in der Lage sind, die Signale des Kindes richtig zu deuten. Hier möchten wir ansetzen."
Vorteil des E-Learning als Weiterbildungsmethode ist, dass Praktiker die Möglichkeit haben, sich zeitlich und örtlich flexibel mit den Lerninhalten auseinander zu setzen. In einer begleitenden Studie wird untersucht, ob sich der Kurs als reines Onlineangebot bewährt oder eine Verknüpfung mit Präsenzkursen angezeigt ist. Nach kontinuierlicher Erprobung und Evaluation wird der Kurs voraussichtlich im Sommer 2014 mit allen Lerninhalten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen zu dem Vorhaben finden Sie unter: http://missbrauch.elearning- kinderschutz.de/.
Ein erster Kurs startete im Juli 2012 mit 1169 Teilnehmenden. "Ich freue mich sehr über das große Interesse, auf das das Vorhaben bereits in der Erprobungsphase stößt", erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, anlässlich der offiziellen Freischaltung des Kurses. "Dies ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt zu schützen. Wir haben es mit dem Runden Tisch geschafft, das Thema in die Mitte der gesellschaftlichen Diskussion zu rücken. Das E-Learning-Programm trägt dazu bei, dass es sich dort verankert und zu einem neuen Bewusstsein führt."
Der Ärztliche Direktor der Universität Ulm und Leiter des E-Learning-Angebots, Jörg Fegert, sagte: "Mit dem Vorhaben wollen wir Kontaktpersonen von Kindern mit einem niedrig schwelligen Angebot in die Lage versetzen, auf sexuellen Missbrauch angemessen zu reagieren. Erste Ansprechpartner für betroffene Kinder sind oft Pädagogen, Mediziner oder Therapeuten aus ihrem Umfeld. Wir haben festgestellt, dass diese oft nicht in der Lage sind, die Signale des Kindes richtig zu deuten. Hier möchten wir ansetzen."
Vorteil des E-Learning als Weiterbildungsmethode ist, dass Praktiker die Möglichkeit haben, sich zeitlich und örtlich flexibel mit den Lerninhalten auseinander zu setzen. In einer begleitenden Studie wird untersucht, ob sich der Kurs als reines Onlineangebot bewährt oder eine Verknüpfung mit Präsenzkursen angezeigt ist. Nach kontinuierlicher Erprobung und Evaluation wird der Kurs voraussichtlich im Sommer 2014 mit allen Lerninhalten zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen zu dem Vorhaben finden Sie unter: http://missbrauch.elearning-
Weitere Informationen zum Runden Tisch gegen
sexuellen Kindesmissbrauch sowie den Abschlussbericht finden Sie unter: http://www.rundertisch- kindesmissbrauch.de/.
Links
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Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch
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Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich
Quelle:Bundesministerium für Bildung und Forschung
