FREIE WÄHLER warnen vor Einzug der „N..“-Partei in den Bundestag
Hubert Aiwanger:
„Apfeltruppe“ jubelt über Unfähigkeit der Bundestagsparteien.
Die rechtsextreme „N..“-Partei hat 2011 insgesamt 1,32
Millionen Euro staatliche Zuwendungen erhalten. Dies geht aus dem vom Bundestag
veröffentlichten Rechenschaftsbericht der „N..“-Partei hervor. Die Einnahmen
der Partei aus Mitgliederbeiträgen beliefen sich danach auf knapp 554 000 Euro.
Zudem weist der Rechenschaftsbericht Spenden in Höhe von 1,04 Millionen Euro
aus. Das Haus- und Grundvermögen der Partei wird mit 611 000 Euro beziffert,
die Beteiligung an Unternehmen mit 213 000 Euro. Ende 2011 hatte die „N..“-Partei
laut Bericht 5774 Mitglieder. Die Bundesregierung prüft noch, ob sie sich dem „N..“-Partei-Verbotsantrag
der Bundesländer anschließt.
Die FREIEN WÄHLER fordern die
Bundestagsparteien auf, ihre Meinungsverschiedenheiten in Sachen Verbot der
„N..“-Partei intern auszutragen und dieser nicht ungewollt zu Schlagzeilen zu verhelfen.
Das medial transportierte Gezerre sei unwürdig. „Die demokratischen Parteien
müssen jetzt zusammenstehen und sollten bei dem Ziel des Verbots der "N.."-Partei
auf Profilierungschancen und öffentliche Debatten über Sinn und Unsinn
verzichten. Offen ausgetragene Streitereien und Eifersüchteleien bringen der
"N.."-Partei in diesem Superwahljahr nur unnötig Medienschlagzeilen“, warnt
Bundeschef Hubert Aiwanger. Die FREIEN WÄHLER selbst werden die Partei nur noch
abgekürzt bezeichnen und hoffen auf Nachahmer. Bereits beim ersten Versuch, die
„N..“-Partei zu verbieten, hat die öffentliche Diskussion darüber der
„Apfeltruppe" jegliches Wahlkampfbudget erspart. Ungewollt habe damals die
öffentliche Debatte und der Meinungsstreit nach Experten-Meinung die
„N..“-Partei stark gemacht. Aiwanger appelliert: „Das Gegenteil muss das Ziel
sein. Wiederholen wir frühere Fehler nicht! Lassen Sie uns parteiübergreifend
die besten Juristen und Unterlagen zusammenbringen! Ziehen wir das
professionell und geräuschlos sauber durch! Damit ist uns allen am meisten
geholfen.“ Aiwanger schließt sich der Einschätzung an, dass der Gang der
„N..“-Partei vor das Bundesverfassungsgericht in Sachen Verfassungstreue und
die Niederlage diesbezüglich klar kalkuliert war. „Die "N.."-Partei tut alles für
Eigen-PR in Opferhaltung. Das dürfen wir ihr nicht länger durchgehen lassen.“
Die FREIEN WÄHLER
plädieren außerdem für eine finanzielle Austrocknung der „N..“-Partei, wenn die
„Apfeltruppe“ eindeutig überführt ist, die Demokratie in Deutschland zu
zerstören. Aiwanger: "Kein Häuslebauer finanziert zugleich auch den
Abrissbagger".